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Eine Tote und mehrere Schwerverletzte bei Flugschau in Bayern
Schnaittach. Auf einem Flugplatz im Nürnberger Land ist am Sonntagnachmittag eine Frau bei einer Flugschau ums Leben gekommen, fünf Menschen wurden schwer verletzt. Zudem gebe es mehrere Leichtverletzte, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Gegen 14:45 Uhr waren zwei historische Doppeldecker auf dem Flugplatz in Lauf-Lillinghof gestartet.
 
Kreisfeuerwehrtag erstmals im Deutschen Feuerwehrmuseum
Fulda. Mit neuem Konzept und an einem neuen Ort richtete der Kreisfeuerwehrverband Fulda den Kreisfeuerwehrtag 2010 aus. Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung, die am 3. und 4. September 2010 im Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda stattfand, war ein Großer Zapfenstreich, eine Delegiertenversammlung sowie der Auftritt des Comedy-Duos "Wolf & Bleuel".
 
Bahnhofsumbau in Hünfeld ohne Hilfe des Landkreises nicht zu stemmen

Hünfeld. Die Sanierung des Hünfelder Bahnhofs wird finanzielle Dimensionen erreichen, die nach Meinung der vier Bürgermeister der Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel ohne eine angemessene Hilfe des Landkreises Fulda nicht zu stemmen sind. Wie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, nach einer Sitzung der Lenkungsgruppe der Interkommunalen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel berichtete, vertrauten die vier Bürgermeister von Hünfeld, Rasdorf, Nüsttal und Burghaun darauf, dass der Kreis auch bei diesem Projekt mit einstehen werde, wie er dies bereits bei der Rhönbahn oder zuletzt bei der Vogelsbergbahn getan habe.

 
SPD-Parteivorstand Schulz will EU-Bürgerbegehren für Finanztransaktionssteuer

Brüssel. Unmittelbar vor dem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel am Montag und Dienstag hat der Fraktionschef der Sozialisten im Europäischen Parlament, Martin Schulz (SPD), ein EU-Bürgerbegehren für eine Finanztransaktionssteuer angekündigt, falls sich die Politik nicht zügig auf eine Besteuerung von Finanzgeschäften in Europa einigen sollte.

 
Festival-Flair in Bad Soden-Salmünster energy-event begeisterte Publikum
Bad-Soden-Salmünster. "Come On And Sing" schmetterten "The Rattles" ins Publikum und mehr als 3.000 Besucher in Bad Soden-Salmünster ließen sich nicht lange bitten: Ausgelassene Stimmung und tolle Musik zeichneten auch in diesem Jahr den ÜWAG energy-event aus. "The Rattles", die Kultband aus Hamburg, gehörten gemeinsam mit der Big Band "Vorsicht Gebläse!" zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Den Erlös aus dem Kartenverkauf für das Abendprogramm rundete die ÜWAG auf einen Betrag von 10.000 Euro auf. Wie in den Vorjahren kommt die Gesamtsumme einer Spendenaktion zugute.
 
Woide besuchte Rhöner Handwerkerhof in Hilders

Hilders. Wenige Tage nach der offiziellen Eröffnung des Rhöner Handwerkerhofs nutzte Landrat Bernd Woide die Gelegenheit, sich ein persönliches Bild von der Einrichtung zu verschaffen, in der Auszubildende aus verschiedenen regionalen Lebensmittelbetrieben gemeinsam und vor allem wohnortnah lernen, arbeiten und wohnen.

 
Erst denken, dann reden

Berlin. Wenn in der Vergangenheit auch nur halb so intensiv über die Integration von Migranten nachgedacht, diskutiert und dann auch noch gehandelt worden wäre wie in den vergangenen Tagen über die Thesen Thilo Sarrazins, dann wären wir weiter in diesem Land. Doch einmal mehr haben die Erregungsrituale über das Nachdenken obsiegt. Von Thilo Sarrazin bis hin zu den höchsten Repräsentanten des Staates gaben zu viele ihre Meinung zum Besten, ohne die Konsequenzen ihrer Worte vorab zu wägen.

 
Neue Außenanlage der Kita Welkers eingeweiht

Eichenzell/Welkers. Beim diesjährigen Sommerfest der wurde auch das neu gestaltete Außengelände der Kita "Kleine Freunde" eingeweiht. Eichenzells Bürgermeister Dieter Kolb war sehr viel leichter für die Idee einer Umgestaltung des Außengeländes zu gewinnen, als er hörte, dass sich Eltern mit Eigenleistung erbringen wollten, so Eichenzells Bürgermeister Dieter Kolb in seiner Ansprache.

 
Die Hessen trinken viel, am liebsten Wasser

Frankfurt am Main. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bestätigt den Hessen ein vorbildliches Trinkverhalten: Drei von vier Befragten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreichen die empfohlene Trinkmenge von mindestens 1,5 Liter pro Tag – jeder vierte schafft sogar bis zu drei Liter. Aber nicht nur die Menge ist entscheidend: Neun von zehn Befragten gaben an, täglich Wasser oder Mineralwasser zu trinken.

 
62 Prozent finden Sarrazins Äußerungen ''berechtigte Denkanstöße''

München. 62 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass der in der Kritik stehende Bundesbanker mit seinen Äußerungen über Migranten "berechtigte Denkanstöße" gibt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus". 27 Prozent antworteten mit "Nein". Fast die Hälfte der Deutschen, 49 Prozent, sind aber mit der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Sarrazins Thesen einverstanden.

 
ICE-Strecke von ''Stuttgart 21'' womöglich zwei Milliarden teurer

Stuttgart. Dem umstrittenen Mega-Projekt "Stuttgart 21" droht neuer Ärger. Die im Zusammenhang mit dem Bahnhofsneubau geplante ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Wendlingen�Ulm, könnte deutlich teurer werden, als die Deutsche Bahn berechnet hatte. "Ich gehe davon aus, dass die Strecke am Ende mehr als fünf Milliarden kosten wird", sagt der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestags, Winfried Hermann (Grüne).

 
Beschlüsse zur gesplitteten Abwassergebühr gefasst

Fulda. Die Sitzung der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Fulda war von zwei wichtigen Grundsatzentscheidungen zur gesplitteten Abwassergebühr und zur Überwachung der privaten Zuleitungskanäle geprägt. Nach eingehender Beratung wurde den vom Verbandsvorstand vorgeschlagenen Differenzierungsmerkmalen von Versiegelungsflächen zur Bemessung der Niederschlagswassergebühr zugestimmt. Danach soll für stark wasserdurchlässige Flächen, wie Rasen-, Splittfugenpflaster oder ähnlich durchlässiges Material, sowie Gründächer eine Reduzierung gewährt werden.

 
Kommunikations-Chaos begünstigte offenbar Love-Parade-Katastrophe

Duisburg. Bei der Massenpanik mit 21 Toten auf der Duisburger Love Parade sind die für den Notfall vorgesehenen Telefonschaltkonferenzen zwischen Polizei, Stadt, Feuerwehr und Veranstalter offenbar viel zu spät einberufen worden. Die erste Konferenz, in der die Behörden mit dem Veranstalter über die fatale Überfüllung des Tunnels und der Eingangsrampe berieten, sei erst um 16:39 Uhr zustande gekommen, heißt es in einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel".

 
Ausbildung zur MTA erfolgreich abgeschlossen

Fulda. Am Schulzentrum des Klinikums Fulda haben 22 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung zur MTA erfolgreich abgeschlossen. 14 Schülerinnen und Schüler bestanden das Examen zum/zur MTLA (Medizinisch Technischen Laboratoriumsassistenten bzw. Laboratoriumsassistenten, 8 Schülerinnen und Schüler zum Medizinisch Technischen Radiologieassistenten  bzw. Radiologieassistentenin.

 
Für Berggruen fängt die Arbeit erst an

Essen. Nicolas Berggruen hat es geschafft: Nach Monaten quälender Verhandlungen und einem bisweilen kaum noch erträglichen Hauen und Stechen ist er jetzt Eigentümer von Karstadt. Ein bedeutender Arbeitgeber, ein Magnet in Deutschlands Innenstädten und - falls der Neustart gelingt - ein potenzieller Steuerzahler bleiben damit zum Glück erhalten. Und davon profitiert vor allem Berlin als größter Karstadt-Standort.

 
Halbierung der Städtebauförderung träfe ländlichen Raum ins Mark

Berlin. Der Deutsche Landkreistag hat eindringlich davor gewarnt, vom nächsten Jahr an die Bundesmittel für die Städtebauförderung um die Hälfte von 610 Millionen Euro auf 305 Millionen Euro zu kürzen. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke sagte: "Sollte es zu einer derart drastischen Kürzung der Fördermittel für den Städtebau kommen, trifft dies strukturschwache ländliche Räume ins Mark, obwohl gerade dort Zukunftsinvestitionen dringend nötig sind. Hier muss es im Gesetzgebungsverfahren dringend zu einer Entschärfung kommen." Zudem appellierte er an die Länder, die drohenden Kürzungen durch eigene Mittel auszugleichen, zumindest aber die bisherigen Kofinanzierungsmittel im Volumen aufrechtzuerhalten.

 
Von der Leyen will Lohndumping in der Zeitarbeit verhindern

Berlin. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will gegen ein Lohndumping in der Zeitarbeit unverzüglich einschreiten. Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus Ost- und Mitteleuropa im Frühjahr 2011 habe "nicht zum Ziel, dass ausländische Tarifverträge nach Deutschland importiert werden, die Lohndumping mit sich bringen", sagte von der Leyen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". "Wenn das eintritt, müssen wir handeln", sagte die Ministerin.

 
Abwahlantrag gegen OB Sauerland Parteipolitisches Kapital

Duisburg. Vor sechs Wochen sind bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen ums Leben gekommen, sie wurden zerdrückt oder tot getreten. Nach den bisherigen Erkenntnissen gibt es für das tragische Unglück eine Reihe von Ursachen - es fehlte an Ordnern, Sicherheitsauflagen wurden nicht eingehalten, die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen brach immer wieder zusammen. Bis die Staatsanwaltschaft Schuldige benennen und Anklagen erheben kann, werden noch Monate vergehen.

 
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