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Eine Tote und mehrere Schwerverletzte bei Flugschau in Bayern
Schnaittach. Auf einem Flugplatz im Nürnberger Land ist am Sonntagnachmittag eine Frau bei einer Flugschau ums Leben gekommen, fünf Menschen wurden schwer verletzt. Zudem gebe es mehrere Leichtverletzte, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Gegen 14:45 Uhr waren zwei historische Doppeldecker auf dem Flugplatz in Lauf-Lillinghof gestartet.
 
Kommunikations-Chaos begünstigte offenbar Love-Parade-Katastrophe

Duisburg. Bei der Massenpanik mit 21 Toten auf der Duisburger Love Parade sind die für den Notfall vorgesehenen Telefonschaltkonferenzen zwischen Polizei, Stadt, Feuerwehr und Veranstalter offenbar viel zu spät einberufen worden. Die erste Konferenz, in der die Behörden mit dem Veranstalter über die fatale Überfüllung des Tunnels und der Eingangsrampe berieten, sei erst um 16:39 Uhr zustande gekommen, heißt es in einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel".

 
Eckpunkte zur neuen Sicherungsverwahrung stehen

Berlin. Die Eckpunkte für eine neue Form der Unterbringung für gefährliche Gewalttäter stehen fest. Regierungskreisen zufolge billigte das Bundeskabinett am Mittwoch die Reform zur Neuregelung der Sicherungsverwahrung. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hatte in einem Urteil das bisherige Konzept der Sicherheitsverwahrung in Deutschland untersagt.

 
Katholische Kirche und sexueller Missbrauch Schritte in die richtige Richtung

Berlin. Die Bischöfe brauchten lange, aber sie wurden deutlich. Knapp sieben Monate nach dem Bekanntwerden der ersten Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg stellte der Missbrauchsbeauftragte der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, am Dienstag die überarbeiteten Leitlinien zum Umgang mit dem sexuellen Missbrauch Minderjähriger vor. Die wichtigste Veränderung: Künftig sind Kirchenvertreter, die von "tatsächlichen Anhaltspunkten" eines Missbrauchsfalls erfahren, verpflichtet, diesen an die staatlichen Behörden weiterzuleiten.

 
Sommer 2010 war Jahreszeit der Extreme

Offenbach. Der Sommer 2010 hat sich als Jahreszeit der Extreme präsentiert. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.100 Messstationen. Die Durchschnittstemperatur lag demnach mit 17,8 Grad um 1,5 Grad über dem vieljährigen Klimawert. Zudem sei die Schafskälte in diesem Jahr besonders ausgeprägt gewesen.

 
Krankenhausinfekte kosten jedes Jahr 2,5 Milliarden

Berlin. Krankenhausinfektionen belasten das deutsche Gesundheitswesen mit Kosten von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Durchschnittlich werde für die Behandlung einer Krankenhausinfektion 5000 Euro ausgegeben, sagte der Direktor des Instituts für Patientensicherheit der Friedrich-Wilhelm Universität Bonn, Matthias Schrappe, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Nach seriösen Schätzungen infizierten sich jährlich 500 000 Patienten in deutschen Kliniken, sagte Schrappe weiter.

 
Mainzer Klinkapothekerin verteidigt Kontrollpraxis

Mainz. Die Leiterin der Krankenhausapotheke der Universitätsklinik Mainz, Irene Krämer, hat die Kontrollpraxis in ihrem Bereich verteidigt. Die Flaschen mit den Komponenten, mit denen ihre Mitarbeiter Infusionslösungen herstellen, sei einer "Sichtkontrolle" unterzogen worden, sagte Krämer dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Eine Dichtheitsprüfung wie beim Hersteller würde nach meinem Dafürhalten keine zusätzliche Sicherheit ergeben und einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten", sagte die Leiterin.

 
Buch-Publikation zum Fall Metzler gestoppt

Berlin. Die Veröffentlichung des Buches "Um Leben und Tod - Wie weit darf man gehen, um das Leben eines Kindes zu retten: Der Fall Jakob von Metzler - Protokoll eines Verbrechens" von Ortwin Ennigkeit ist gestoppt. Ursprünglich hatte der Münchner Heyne-Verlag die Publikation für September 2010 angekündigt. Ennigkeit ist der Polizeibeamte, der im September 2002 dem Entführer des Frankfurter Bankierssohnes Jakob von Metzler, Magnus Gäfgen, die "Zufügung von Schmerzen" angedroht hatte, falls er nicht das Versteck des Kindes verrate. Der Elfjährige wurde danach tot aufgefunden.

 
ADAC-Werkstatttest - Ergebnisse nicht immer meisterhaft

München. Vom ADAC geprüfte Vertragswerkstätten haben bei einer Fahrzeugwartung im Schnitt nicht nur mehr Fehler gefunden, sie sind auch im Service ihren Kollegen in den Ketten und bei den freien Werkstätten überlegen. Dies ist das Ergebnis des diesjährigen ADAC-Werkstatttests, bei dem der Club zusammen mit der Stiftung Warentest 75 Reparaturbetriebe unter die Lupe genommen hat.

 
Entlassener Sexualstraftäter missbrauchte 13-Jährigen
Essen. Ein 13-jähriger Junge ist in der vergangenen Woche von einem vorbestraften Sexualstraftäter überfallen und missbraucht worden. Wie die WAZ-Mediengruppe berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Essen die Bevölkerung über die Tat im Dunkeln gelassen. Der Junge war von einem 42-Jährigen in Bottrop aus dem Auto heraus angesprochen und anschließend in den Wagen gezerrt worden.
 
Duppré: Bundesweite Regelung zur Krankenhaushygiene weder geboten noch sinnvoll

Fulda/Berlin. Der Deutsche Landkreistag bedauert zutiefst die tragischen Vorfälle im Universitätsklinikum Mainz, hält aber eine bundesweite Regelung zur Krankenhaushygiene für überflüssig. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré dazu: "Wie es dazu kommen konnte, dass Verunreinigungen mit Keimen erfolgen konnten, ist zügig und gründlich aufzuklären, um weiter an der Verbesserung des Keimschutzes in den Krankenhäusern arbeiten zu können.

 
Ein Säugling in Mainz noch in Lebensgefahr

Mainz. Im Universitätsklinikum Mainz befindet sich noch einer der mit verschmutzten Infusionen behandelten Säuglinge in Lebensgefahr. Das meldete die medizinische Leitung der Klinik. Für den Säugling wird das Schlimmste befürchtet. Am Samstag waren zwei Säuglinge, welche auf der Intensivstation des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik mit einer verunreinigten Nährlösung gefüttert worden waren, gestorben.

 
Katholische Kirche durch sexuellem Missbrauch in der Vertrauenskrise

Berlin. Bis zu 400 000 Menschen werden in diesem Jahr aus der katholischen Kirche austreten. Das schätzt die Vizepräsidentin des Zentralkomitees deutscher Katholiken, Karin Kortmann. Das zeigt, wie groß die Vertrauenskrise ist, in der sich die römisch-katholische Kirche derzeit befindet. Das zeigt auch, wie groß die Aufgaben sind, vor denen Deutschlands katholische Bischöfe in diesen Tagen stehen.

 
Verdacht verseuchter Infusionen: 2 Säuglinge sterben in Uniklinik

Mainz. Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik sind am Samstag zwei Säuglinge gestorben, fünf schweben in Lebensgefahr. Vermutlich hatten sie mit Bakterien verseuchte Infusionen bekommen. Die Babys waren wegen schwerer Erkrankungen intensivmedizinisch behandelt worden. Auch neun weiteren Kindern waren Infusionslösungen aus derselben Charge gegeben worden. "Wir sind schockiert über die aktuellen Ereignisse. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Eltern und Angehörigen der verstorbenen Kinder, sagte Norbert Pfeiffer, der Medizinische Vorstand der Klinik.

 
450.000 Verbraucher bestellen kostenlose Schufa-Auskunft

Berlin. Tausende Deutsche wollen wissen, was über ihre Kreditwürdigkeit in ihrer Schufa-Akte steht. "Bisher hatten wir insgesamt 450.000 dieser kostenfreien Anfragen", sagte Schufa-Vorstand Dieter Steinbauer der Tageszeitung "Die Welt". Seit dem 1. April hat jeder Verbraucher das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Aufstellung seiner gespeicherten Daten zu bekommen. Der Ansturm der Konsumenten sei "größer als wir erwartet hatten", sagte Steinbauer.  

 
Google-Chef warnt vor Nutzung von Facebook & Co

New York. Google-Chef Eric Schmidt hat am Mittwoch vor der sorglosen Nutzung Jugendlicher von Internetportalen wie Facebook gewarnt. Schmidt befürchte, dass vor allem Teenager derzeit nicht die Konsequenzen ihrer persönlichen Datenaustauschlust in derartigen sozialen Netzwerken absehen können. Das sagte der CEO von Google in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". Schmidt betont, dass sich vor allem pikante Jugendfotos negativ auf die Jobsuche auswirken können.

 
Humanitäre Katastrophe Flut in Pakistan und Spenden aus Deutschland

Berlin - Dieses Mal sind keine Touristen aus Europa betroffen wie vor einigen Jahren beim Tsunami im Indischen Ozean. Dieses Mal findet die Katastrophe nicht während der Weihnachtsfeiertage statt, wo den Menschen der Geldbeutel besonders locker sitzt. Dieses Mal geht es nicht um Trauminseln in den Tropen wie Bali oder die Seychellen. Dieses Mal ist die Katastrophe in Pakistan - und zugleich auch in Europa.

 
Bericht: Rund 70 Prozent der angebotenen Pfifferlinge gesundheitsgefährdend
Hamburg - In Deutschland sind 70 Prozent der Pfifferlinge verschimmelt, verfault und gesundheitsgefährdend. Das berichtet das Verbrauchermagazin "Markt". Laut dem Bericht werden die gesundheitsgefährdende Pfifferlinge in Supermärkten und auf Wochenmärkten angeboten. Das Magazin hat zehn Mal Pfifferlinge eingekauft und testen lassen. Das katastrophale Test-Ergebnis: Sieben von zehn Pfifferling-Proben waren bereits beim Verkauf verschimmelt und verfault.
 
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